Qualität in der Pflege durch regelmäßige Fortbildung der Pflegekräfte

ARV zu Gast bei der Präsentation zur „Arbeitsprozessintegrierten Kompetenzaktivierung und -entwicklung in der Pflege“

FRANKFURT/MAIN. Pflegekräfte müssen immer anspruchsvollere Anforderungen in einem komplizierten Arbeitsumfeld bewältigen. Der ARV Frankfurt ermöglicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus diesem Grund die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen. Nur so können neue Erkenntnisse aus der Forschung in die tägliche Arbeit einfließen. 

Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main hatte am 27.09.2017 auf dem Campus Westend zu der Ganztags-Veranstaltung „Kompetenzen entwickeln im Arbeitsprozess“ eingeladen, an der ca. 50 geladene Gäste sowie der Geschäftsführer des Allgemeinen Rettungsverbandes Frankfurt teilnahmen.

Die Veranstaltung stellte die Ergebnisse des Forschungsprojektes AKiP (Arbeitsprozessintegrierte Kompetenzaktivierung und  -entwicklung in der Pflege) vor. Es bestand die Möglichkeit mit den Forschungs- und Praxispartnern ins Gespräch zu kommen, Anregungen für das eigene Tätigkeitsfeld zu erhalten und die eigenen Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.

Nach der Begrüßung durch Frau Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Goethe-Universität, die die Universität repräsentierte, überbrachte Franz Wagner vom Deutschen Bundesverband für Krankenpflege (DBfK) und Präsident des deutschen Pflegerats das Grußwort zur Veranstaltung. Er betonte, dass nach den jetzigen Bundestagswahlen die Politik nun auf die schlechte Pflegesituation reagiert und es zu einer sichtlichen Verbesserung führt.

Im Anschluss stellte Frau Dr. Christa Larsen, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Soziales (IWAK) das Programm vor, das als Grundlage 3 Sektoren der Pflege hatte: Klinik, Stationäre und Ambulante Pflege. Sie bemerkte: „Pflege nicht eins“. Den konzeptionellen Rahmen für die Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozess erarbeitete das Team von Frau Professor Dr. Ulrike Höhmann, Lehrstuhl für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen von der Private Universität Witten/Herdecke (PUWH). Oliver Lauxen, IWAK, und Laura Schwarz (PUWH) gaben die Ergebnisse der Erprobung bekannt. In einer nachfolgenden Talk- und Diskussionsrunde erklärten die begleitenden Wissenschaftler, Pflegedirektoren, Pflegeeinrichtungsleiter die Kompetenzentwicklungen im Krankenhaus, im ambulanten Pflegedienst und der stationären Langzeitpflege unter der Moderation von Prof. Dr. Höhmann und Dr. Christa Larsen.

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